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Reich durch Harz4

Silvio Siefke #Gesellschaft

Buchinhalt

Es werden Massnahmen als unnötigt entlarvt, die Betroffenen als faul gestempelt und die Mitarbeiter von Jobcenter und Arbeitsagentur haben sowieso keine Ahnung. Die Politikwissenschaftlerin hat den Druchblick, obwohl diese in jeden der Absätze Inkompetenz beweisst, kein Wunder hat ja Politik studiert und die enden meistens als Firmensprecher mit so wunderbaren Statements “Ihr habt kein Recht auf einen konstanten Meeresspiegel”, also große Reden schwingen ja, Kompetenz, Wissen, Sozial- und Gesellschaftskompetenz findet man selten.

Denn trotz Eurokrise und Gesellschaftsverschuldung wird eine Hartz-IV-Industrie am Leben gehalten, die viel kassiert, aber wenig Nutzen stiftet – am allerwenigsten denen, die echte Unterstützung brauchen.

Wer hat von der Eurokrise profitiert und diese ermöglicht? Unfähige Politiker, gekauft von Lobbyisten, unkontrollierte Banken und die Geldgier. Das hat nichts, absolut nichts mit sozialer Verantwortung zu tun. Folgen dieser Entwicklung sieht man in Griechenland, in Irland, in Spanien und Italien. Die Besserverdiener, die Autorin in Schutz nimmt, sind dort die Gläubiger und leben auf Kosten der kleinen, normalen Arbeiter die nicht mit Beträgen zocken deren Realität längst in Ideologie übergegangen ist.

Einmal entdeckte Abkassiermöglichkeiten werden stetig ausgebaut und immer neue Bedürfnisse künstlich geschaffen. Denn: Der Selbsterhaltungstrieb all der Organisationen, die über die Abschaffung von Armut,

Sie spricht sicherlich aus eigener Erfahrung, wenn man sich Ihre Werke so betrachtet. Aber auch hier beweist Autorin einmal mehr die vollständige Unwissenheit des Systems Kapitalismus. Hoher Profit mit den geringsten Aufwand. Das machen Unternehmer die uns taglich mit Produkten fluten ohne Notwendigkeit und Neuerungen, anders verpackt und mit neuen Namen. Was ist mit den Managern von Sportlern, VIPS und anderen “Eliten”, die nur durch Kontakte mehr Geld, ohne einen gesellschaftlichen oder sozialen Mehrwert, scheffeln?

Über die Hälfte von ihnen ist nicht mehr vermittelbar

Das allein beweist die soziale Inkompetenz der Autorin, hetzen ja, aber Betroffene fragen enin. Sie hätte nur einmal die Fallmanager fragen können, sich bei ALG2 Treffen umhören. Nein, es wird in Raum geworfen und bleibt einfach stehen. Jeder Mensch muss sich gefälligst wie ein Roboter verhalten, so wie es die liberalen Arschlöcher es sich vorstellen. Arbeiten, Schlafen, Brot und Wasser und sonst die Schnauze halten.

Bildungsträger kümmern sich um sie und machen so ein Milliardengeschäft.

Warum gibt es die Bildungsträger wohl? Der Gesellschaft, wie die Gesellschaft verschließen die Augen vor der Verantwortung und wollen mit Meldungen wie “Die Arbeitslosen sind unter drei Millionen” verwöhnt werden. Der Gesellschaft soll sich raushalten, soll sich aber gleichzeitig bemühen und das am besten für wenig Geld. Der Gesellschaft hat den Vorbild Wirtschaft gefolgt, outsourcing von Verantwortung und verramschen für das Wohl der Statistik.

Es gibt Strickseminare, Supermärkte mit Gummieiern, Theaterkurse und Telefonausbildungen

Wieder muss man einwerfen, die Autorin ist nicht nur unfähig zu recherchieren, nein auch fragen scheint Ihr echt fremd zu sein. Sie wiederspricht sich auf wenigen Seiten noch selbst und hat von menschlicher und sozialer Kompetenz auch noch nichts gehört. Wie macht man einen Menschen gefügig? Wie gliedert man Menschen ein? Diese Massnahmen mögen unwichtig erscheinen, aber es sind Massnahmen um Menschen die länger arbeitslos sind wieder gesellschaftlich einzugliedern, durch den Kontakt mit Sozialarbeiterm, Mitmenschen, Gleichgesinnten und eben dieser Regelmässigkeit. Aber das versteht ein Psychologiestudent im ersten Semester, eine Politikwissenschaftlerin hat nur Verständis für unfähiges, zugeschriebenes schwadronieren.

Im Jahr 2012 kassierten diese Bildungsträger monatlich 500 bis 800 Euro pro Teilnehmer von den Jobcentern für mehrmonatige Kurse wie diese.

Das bezweifel ich stark, ich kenne Summen bis zu 2000 EUR pro Kopf. Warum regt die sich wohl nicht über die privaten Jobvermittler auf? Die kassieren nicht selten 3000 EUR und arbeiten sogar mit Firmen zusammen damit 5050 geteilt immer noch genügend über bleibt. Das erfährt man übrigens von Fallmanagern, wie auch von Betroffenen vermittelten, aber dafür scheint sich Autorin auch zu fein.

Selbst wenn der Hartz-IV-Empfänger seinen Prozess verliert, garantiert ihm die Prozesskostenhilfe, sprich der Steuerzahler, das Geschäft.

Wieder die typisch liberale Aussage. Kleiner Mensch hat sich gefälligst den staatlichen, wie dem Markt zu unterwerfen und soll kein Recht auf Verteidigung zu haben. Wie die Richter die lieber Fehlurteile vollstrecken lassen, als das diese Ihre Fehler zugeben.

Ein typisch deutsches Problem? Ja, könnte man sagen, denn ganz anders sieht es beispielsweise im Nachbarland Holland aus. Nach radikalen Reformen sank dort im Jahr 2008 die Arbeitslosenquote zeitweilig auf drei Prozent, bis 2011 lag sie bei vier Prozent und stieg infolge der Finanzkrise auf fünf Prozent an.

Das System Niederlande ist sicher ein Fortschritt, aber das System hat genau den gleichen Misserfolg wie ALG2. Wie sollte es auch sein, ohne Angebot kein Zuschlag, weshalb die Quote seit 2005 in den Niederlanden ohne erkennbaren Aufschwung steigt. Das gemeinnütziges arbeiten in Deutschland durch ein Euro Jobs ebenmfalls ermöglicht wird, verschweigt die Autorin wie auch das höhere Geld in den Niederland was man als arbeitsloser erhält.

Die demografische Uhr tickt.

Das typisch liberal dumme Gelabber, was jeden als inkompetent entlarvt. Das Märchen der Alterung. Das Märchen des Fachkräftemangel. Beides wurde unzählige Male wiederlegt und nachgewiesen das es kein Argument, sondern eine Schutzbehauptung ist.

Der Gesellschaft darf nicht länger nur ein Umverteiler von Geldern sein, denn sonst ersticken wir an der Schuldenlawine, die uns bereits überrollt haben

Der Gesellschaft ist kein Umverteiler, er ist Schiedsrichter der die schwachen vor den starken schützen soll. Soll, muss man hier betonen es ist ja nicht die Realität.

Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!

John F. Kennedy hatte diesen Satz 1961 in einer Rede verwendet, was die Autorin mit 11 Jahren als einziges einer langen Rede behielt. Es ist wohl im Alter zugetragen wurden und dann typisch liberal wird es missbraucht, entgegen der damaligen Bestimmung und Aussage.

Viele Mütter meiner Schulfreunde schlugen sich mit Putzen durch, und wenn ich sagte: “Gehen Sie doch zum Sozialamt, da hilft man Ihnen. Sie haben doch einen Anspruch auf Hilfe!”

Sicher, weil Erwachsene über diese Themen mit Kindern sprechen, früher weit weniger als heute. Sehr glaubwürdig, untermauert vielmehr die Hetzschrift was die Autorin Buch nennt.

Irgendwann in den Siebzigerjahren schlug diese Haltung um. Auf einmal sagten alle: “Ja, da habe ich einen Anspruch drauf!”

Warum wohl? Die 1970 waren der Anfang vom Ende. die Menschen haben verstanden das der Kapitalismus eine Ideologie ist. Arbeite dann wirst du reich ist ein Märchen, damals haben es die ersten begriffen und angefangen am Leben teilzunehmen, anstatt sich für Ideologien ausbeuten zu lassen. Bogward ist bekannt, dass Anfang vom Ende des wirtschaftlichen Traumes der liberalen, ürbigens Club of Rome hat in dieser Zeit sehr gute Schriften publiziert. Aber natürlich, die haben alle keine Ahnung, nur die Autorin weiß was gut und richtig ist.

3500 Erntehelfer auf seinen Salat- und Kohlfeldern beschäftigt, darunter trotz drei Millionen Arbeitsloser nicht ein einziger Deutscher

Das ist auch ein Märchen, wie die alternde Gesellschaft und Fachkräftemangel. Diese Erntehelfer werden speziell aus dem Ausland heran geschafft, damit der Landwirt wenig Kosten hat und so seinen Profit maximieren. Daran ist natürlich der Verbraucher schuld, der nur billige Waren will und entsprechend muss man sich jedes mal die wiederholten Nachrichten anhören, nicht neu Politik ist eben nur Stillstand, statt Fortschritt. Übrigens gehören die Erntehelfer zu denen die nicht einmal vom Mindestlohn profitieren.

Ich fuhr zusammen mit dem Kamerateam zu Suppenküchen und fand viele Kinder vor, deren Eltern nicht arm, aber überfordert waren.

Wie die INSMkann ich auch die Fragen stellen um meine Antworten zu erhalten. Aber sicher haben alle Kinderschutzverbände, Eltern, Sozialverbände unrecht, die ganzen Nachrichten von Armut der Kinder sind nur Propaganda. Selbst in Afrika sterben die Kinder nicht an Armut, nein die Eltern sind einfach unfähig, überfordert. Wie dreist ist die Autorin eigentlich?

Wir sind zu Recht stolz auf unser leistungsfähiges Sozial- und Gesundheitssystem.

Ein netter Witz. Welche Leistungsfähigkeit die Autorin wohl meinte? Das Ranging spricht eine andere Sprache als die Autorin es wohl sieht. Aber bekanntlich haben Hetzer immer Ideologien und eigene Weltbilder. Deutschland ist hier Mittelmaß, wie eben überall außer im Export der Versklavung und Verschuldung.

Niemand muss obdachlos auf der Straße sitzen, wenn er das nicht will.

Inge Hannemann, ehemals Mitarbeiter eines Jobcenterd ware sicher anderer Meinung, aber Autorin hat nicht gefragt was das Weltbild sicher zerstört hätte.

Auch sehr beliebt ist das Bild von der sich immer weiter öffnenden Schere zwischen »Arm und Reich«

Das ist am ganzen Buch der beste Absartz. Sie wiederspricht damit all den Menschen die sich wissenschaftlich, sozial und wirtschaftlich mit diesen Bereich beschäftigen. OECD, IWF,Universitäten, Sozialarbeitern, Organisationen, Club of Rome, einfach jeden au0er Autorin die es selbstverständlich besser weiß. Allein dieser Absatz disqualifiziert die Autorin.

80 Prozent der Einnahmen aus der Lohn- und Einkommensteuer stammen vom oberen Drittel der Steuerbürger.

Ein interessanter Artikel, zum lernen der Autorin hier, hier und die Autorin spricht von Sozialausgaben, die zu 23 aus der Sozialversicherung stammen und wie die Lüge mit der Einkommenssteuer, verschweigt Autorin einmal mehr die Beitragsbemessungsgrenze, die Besserverdiener vor der Sozialen Verantwortung schützt und das schon mit Einkommen von 40.000 €. Die milde Gabe des Gesellschaftes ist im Vergleich mit anderen Ländern geringer und in diesen Ländern regt sich keiner darüber auf, sondern sieht es als Selbstverständlichkeit.

Sozialquoten

Quelle

Dabei gibt der Gesellschaft jährlich rund 160 Milliarden Euro für Sozialleistungen aus. Das ist mehr als die Hälfte des gesamten Bundeshaushalts.

2012 waren es insgesamt 126 Mrd, 2013 waren es 119 Mrd, 2014 waren es 121 Mrd und 2015 sollen es 125 Mrd. sein. Man kann das hier schön nachlesen. Übrigens sind es Summen für alle sozialen Aushaben, Rente und soziale Sicherungen. Die Ausgaben für ALG2 Leistungen sind gesunken und in Ihrer Propaganda sind auch die Kosten für SGB3 enthalten, also die Aufstockung der Rente, weil neoliberale Stundenlöhne nicht für eine Rente im Alter ausreichht, von der man leben kann.

In Diskussionen wird gerne die These beschworen, der soziale Frieden stehe auf dem Spiel

Die Autorin war lange in Russland, hat ja auch die Sprache und Philosophie studiert, was hat sich dort wie in den USA gefunden? Morde, Raub, Diebstahl, Überfälle. Das nennt sich dann sozialer Krieg, in den USA sterben mehr Menschen am Tag als im Irak und dort herrscht Bürgerkrieg. Das ist der Gedanke am sozialen Ausgleich, fremd für die Autorin, aber sicher interessant die Niederschlagung der sozialen Erungenschaften mit der Kriminalität zu vergleichen.

bedeutet jedoch Grundsicherung

Nein es nennt sich Existenzminimum, gerichtlich festgestellt. Eine Grundsicherung ist etwas anderes, dass gab es vor ALG2 und Agenda 2010.

Jeder zweite Langzeitarbeitslose hat keine Berufsausbildung. Und diese werden nicht mit Nachdruck ermuntert oder gar aufgefordert, einen Schulabschluss oder eine Ausbildung zu machen, weil sonst die Unterstützung gestrichen würde. “

Autorin ist in der Tat inkompetent?! Warum soll man das finanzieren, es bringt schlicht nichts. Der Ingenieur findet keine Arbeit, der Architekt nicht, der Maurer auch nicht. es gibt Leute die haben vier Ausbildungen und sitzen zu Hause. Heute wird ein wenig Verwalter, Produktionshelfer und Maschinist gesucht, ein paar dienstleistungsorientierte und das war es..Was soll eine Ausbildung bringen abgesehen von Statistik putzen. viele Fallmanager sagen selbst das wenn nur Helfer oder hoch ausgebildete benötigt werden, am Bau ist es sogar unmöglich etwas zu finden.

Dabei wird gern übersehen, dass schon für Angehörige des Mittelstands mit einem Bruttomonatseinkommen von 3500 Euro aufgrund des progressiven Steuertarifs die Steuerbelastung bei einer dreiprozentigen Gehaltserhöhung so steigt, dass netto von der Gehaltserhöhung um 105 Euro gerade mal 48 Euro im Geldbeutel bleiben, die Steuerbelastung um 4,8 Prozent steigt und das Nettojahreseinkommen nur um 2,4 Prozent. “

Wie viel bleibt den Leuten die weit weniger verdienen? 30% arbeiten für weniger als 2000 Euro brutto, die ganzen Leiharbeiter und Aufstocker. die vielen Solo Unternehmer die sich mit myhammer durchschlagen. Programmierer müssen mit 1800 Euro brutto klar kommen. Ich mache mir Sorgen um den Niedriglohnsektor, der täglich politisch und wirtschaftlich in Deutschland durchgesetzt wird.

So gut wie nie wird nachgefragt, worin ihre Verantwortung für diese Situation besteht, warum sie keinen Schulabschluss und keine Ausbildung, aber fünf Kinder in die Welt gesetzt und letztlich eine Lebensentscheidung getroffen hat, für die sie selber und nicht der Steuerzahler die Verantwortung übernehmen muss.

Das nennt sich Leben, Dinge ändern sich und Leben muss niemand einer verdrehten von Hass getriebenen inkompetenten Autorin erzählen. Die Fallmanager kennen Ihre Kunden, keine Sorge und diese handeln auch entsprechend.

Es ist absehbar, dass so ein System irgendwann nicht mehr bezahlbar ist.

Das gleiche Märchen, was seit 50 Jahren erzählt wird. Helmut Schmidt, Müntefering all diese liberalen Sozialpolitikern der Verräterparteien haben es gepredigt, weit mehr als der liberale Abschaum von FDP und AfD. Was ist passiert? Eine Lüge wird nicht wahrer, auch wenn man die täglich wiederholt.

Müssen nicht auch jene, die durch ihre Arbeit die staatlichen Leistungen erst ermöglichen, geschützt werden?

Die werden schon immer geschützt, der kleine zahlt die Rechnung. Selbst ALG2 Empfänger pumpen Geld ins System das Besserverdiener gerne ins Ausland schafft. Die SPD hat sich doch besonders hervor getan als Schläger der Arbeiter und Liebhaber der Besserverdiener. Aber sicher ist das auch nur eine Einbildung.

Die Forderungen der Autorin

  1. Wer arbeitet, darf nicht mehr der Dumme sein

Mit einem Mindestlohn von 8,50 €, dass entsprechende Gesetz mit mehr Löchern als Käse, mit Gewerkschaften die näher am Arbeitgeber als am Mitglied sind und ein Gesellschaft der die Macht von Gewerkschaften am liebsten komplett verbieten würde, den Niedriglohnsektor als Wachstumsträumerei, ist jeder Arbeiter sowieso ein Dummer. Nein, einen Mindestlohn von mindestens 12 €, flächendeckend und ohne Einschränkung um im Alter ohne Grundsicherung zur Rente leben zu können, wie auch eine Sozialversicherung ohne Beitragsbemessungsgrenze und mit der Pflicht das jeder von seinen Einkommen in diese Systeme einzahlen muss.

  1. Der Gesellschaft muss mehr Gegenleistung verlangen

Fördern und Fordern ist die Idee der ALG2 Gesetze. Davon übrig ist nur fordern. Leistungen, Vertrauen, Sicherheit bekommt man nicht durch Sklaverei, dass führt zur Revolution und nicht umsonst arbeiten heute Hilfs Sheriffs in den Jobcentern. Der Gesellschaft soll die Verantwortung ernst nehmen und nicht auslagern.

  1. Mehr Geld ist keine Lösung#

Direkt ist es wenig hilfreich, aber indirekt eingesetzt und als Motivation wäre es sicher nichts verkehrtes. Mehr Freiheit bei Nebenjobs, Minijobs und Halbtagsjobs wäre sicher ein Gewinn. In einer Gesellschaft wo Geld das Leben höher gestellt ist, wirkt es nicht motivieren wenn Empfänger selbst mit kleinen Jobs keinen Mehrgewinn hat.

  1. Die Zumutbarkeitskriterien sind zu ändern

Jede zumutbare Arbeit, selbst unter Qualifikation, im Umkreis von 100km und bei jungen Leuten sogar der Zwang zum Wohnortwechsel. Ein Outsourcing der eigenen und lokalen Verantwortung ist das am Ende, ändern muss man daran nicht viel.

Zu Recht weisen Sozialforscher darauf hin, dass die Scheidungsrate in den 50er- und 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts auch deswegen deutlich niedriger ausfiel…

Das ist schon frech, nein arrogant und menschenverachtend was die Autorin fordert. Man soll sich gefälligst nicht scheiden lassen, man soll die Hölle durchleben damit Autorin in Ihrer Ideologie glücklich ist. Das ist unverschämt und lässt tief in den Charakter blicken. Das ist asozial.

  1. Begrenzung der Hartz-IV-Leistungen
  2. Mehr Sanktionen

Was sagte das Gericht? Existenzminimum davon zu kürzen, oder zu sanktionieren verstößt gegen die Verfassung wie das Gericht 2015 feststellte und was Sozialarbeiter, Fallmanager und Wissenschaftler schon seit Jahren sagen. Aber ich weiß, Autorin weiß es besser als alle Experten die sich jeden Tag in den Sozialbereich bewegen und sich damit beschäftigen.

  1. Daten müssen kontinuierlich abgeglichen werden

Denunziantentum beschreibe ich mkt einen Wort. Asozial. Jemand der es fordert, unterstützt und es selbst tut gehört der Gesellschaft verwiesen. Selbst in Gefängnissen bekommt jeder dieser Assis richtig Ärger und muss zur Sicherheit oftmals verlegt werden. Das sollte man mit der Autorin auch machen, am besten auf eine Insel wo die nie wieder herunter kommt. Übrigens sollte man sich einmal anschauen was die heute schon dürfen, Kontenabruf, Kontrollen der Steuererklärungen und Grundbuchamt, Versicherungsabfragen usw.

  1. Die heimliche Macht der Helfer muss erkannt und deren Interessen müssen offengelegt werden

Nein muss es nicht, das Jobcenter und die Arbeitsagentur übernimmt die eigene Verantwortung und gibt den Fallmanagern auch die Chance sich um die Klienten zu kümmern. Damit fallen 80% aller externen Anbieter aus den Geschäft und die verbleibenden sind korrekt und entsprechen der Verantwortung die Ihnen aufgelegt ist.

  1. Mehr Verantwortung an Kommunen und Stadtteile übertragen

Nein, dass braucht kein Mensch. Fallmanager reagieren heute schon auf den örtlichen Vorraussetzungen, würde hier zuviel Unterschiede in der Verwaltung und den wirtschaften geben wäre es ähnlich wie bei Unternehmenssteuern nur noch ein Gespringe in den besseren Gegenden. Übrigens die Autorin bringt wieder Holland (eigentlich Niederlande aber Geographie scheint Ihr unbekanmnt) als Vorbild und dabei hat deren Konzept genauso versagt wie ALG2.

  1. Die Erfolgsquoten von Bildungskursen müssen auf den Tisch

Dafür braucht man nur Foren benutzen um die Erfolgsquoten festzustellen, dann erfährt man das im Schnitt fünf von 123 in Jobs vermittelt werden, nach einen Jahr bleibt einer übrig. Das entspricht einer Quote von 0,81300813%. Aber wir haben vorher ja schon festgestellt, dass Autorin es mit der Recherche nicht hat, wenn dann wie die INSM und Mathemathik ist Autorin auch fremd.

  1. Kein Geld ohne Gegenleistung

Abrufbereit, verpflichtet zur Meldung, Aufnahme jedes Jobs, Abgabe von mindestens fünf Bewerbungen, Reisebereit, Offenlegungen aller Kosten, Gelder und Guthaben und vieles mehr. Liest man sich Vereinbarungen, die alle sechs Monate neu geschrieben werden, durch dann fragt man sich in 99 von 100 Fällen was macht eigentlich das Jobcenter? ALG2 Empfänger sind immer noch Menschen, wenn Autorin das auch nicht haben will.

Autorin

Die Autorin, Rita Knobel Ulrich, Politikwissenschaftlerin und slawische Philosophin will Experten aus Wirtschaft und Sozialwissenschaft deren Jobs erklären. Dabei ist Sie typisch politisch, große Reden kann ich schwingen, aber Kompetenz haben andere auch nicht. Arroganz, verachte Menschen und verdrehe die Tatsachen getreu des INSM und das Weltbild ist geschlagen. Es kommen keine Fallmanager zur Wort, keine Empfänger, keiner der entsprechenden Verbände oder Politiker.

Ich habe nur Anfang und Ende gelesen, die Mitte kann man sich in wenigen Minuten selbst zusammen suchen und mit Betroffenen auf allen Seiten sprechen. Inge Hannemann, (Altonablogt) hat weit mehr berichtet, einfühlsamer und mit entsprechenden Blick als Mitarbeiterin des Jobcenters. Es ist nichts neues, es entspricht dem Kapitalismus in dem Geld über Menschen steht. Banken zocken, Konzerne zerstören, Sport wettet, warum soll der soziale Bereich von Vetternwirtschaft, Korruption und persönliche Bereicherungen verschont bleiben? Es ist nur das Argument für die Autorin zu hetzen und Forderungen zu stellen, vom der am Ende Sie nicht einmal einen Plan hat. Bild Niveau, Stammtisch aufhetzen und sich so zu profilieren.

Aber am schlimmsten, am unglaubwürdigsten an dieser Person finde ich den eigenen Lebenslauf, der auf Wikipedia veröffentlicht ist. Sie arbeitet für das öffentliche Fernsehen, diese Frau lebt selbst auf Kosten der Beitragszahler, Steuerzahler der dieses System gegen sein Willen aufgezwungen bekommt und der Widerstand gefühlt um das hundertfache höher ist. Sie meckert über die Industrie die vom System ALG2 profitiert, aber selbst schreibt Sie das Buch und hat die ein oder andere Dokumentation veröffentlicht um selbst vom System ALG2 zu profitieren. Sie meckert über die Menschen die Ihr Konzept des Nehmen kopiert haben und bringt selbst nicht einmal etwas von gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Wert.

Das Buch kann man sich sparen, außer man gehört zu Hetz und Hassfraktion obwohl man von der Materie nicht einmal Ahnung hat. Wie die Autorin kennen die meisten nicht einmal den Unterschied zwischen sozialer Verantwortung und sozialen Ausgleiches. Wir können ein Sozialstaat sein, oder wie andere Gesellschaften insbesondere das Vorbild USA folgen und dadruch über Leben, Gefängnisse, Eingliederungen von Haftentlassenen ein weitaus höheren Betrag zahlen. Das muss sich am Ende jeder selbst überlegen, aber es gibt ein Unterschied zu vielen anderen Gesellschaften, auch den Niederlanden. Dort wird nicht die Arbeit als das Soziale heraus gestellt, sondern das handeln und denken der Menschen als sozial betrachtet. In den Niederlanden zum Beispiel wird ein Penner nicht beschimpft und missachtet, nein die Menschen sorgen mit kleinen Spenden nicht nur persönlicher Natur. Wie in vielen sogenannten dritten Welt Ländern die ich besucht habe, wird dort das soziale und gesellschaftliche Leben durch Gegenseitigkeit und Hilfe gelebt. Der Deutsche ist wie die Autorin selbst sagt, mit einen einmaligen System beschenkt, aber nicht durch das System sondern durch die fehlende Menschlichkeit, dem Hass und der Ablehnung des Menschen der niedriger als man selbst ist.