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Der Spiegel und sein Feindbild

Was vor Dekaden Schlachten auf den Felde Soldat gegen Soldat waren, sind heute moderne feige Waffen die am Ende eines jeden Krieges mehr zivile Opfer als militärische zu beklagen haben. Das ist die traurige Erkenntnis und ich bin mir nicht sicher ob wir heute Kriege modern nennen sollten.

Wilhelm I. trifft während der Schlacht auf den Kronprinzen

Am 31. Juli 2019 veröffentlichte der Spiegel einen Artikel über die Todesopfer in Afghanistan. In dem Artikel widerstrebt es den Schmierfink auffällig das Wort USA zu vermeiden. Es wird von “afghanische Regierung und Ihren Verbündeten” geschrieben, dabei ist jedem klar wer in Afghanistan Krieg führt.

In Afghanistan starben in 6 Monaten 717 Menschen, alles Zivilisten und die Mehrheit durch Luftschläge. Wir alle wissen wer in der Welt feige Menschen aus dem Hinterhalt von oben mit diesen Top Gun Typen angreift und sich anschließend als Held feiern lässt.

Der Spiegel schönt es auf obwohl die Zahlen von der UN stammen, es sind konservative Zahlen, die UN nimmt in Ihren Statistiken nur namentlich bekannte Opfer wo die Todesursache geklärt ist auf. Die UN ist nicht Bellingcat, oder der Einzelkämpfer in London der als “Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte” bekannt ist.

Wir alle können uns denken wie die Überschriften wären würde über Russland und Syrien berichtet. Wir können es vergleichen, der Spiegel bedient sein Feindbild und bringt einen Artikel über die Opfer durch russische Kriegshandlungen die natürlich als Quelle aus London kommen. Habt Ihr schon mal im Spiegel “Die USA haben im Irak 100.000 Menschen ermordet” gelesen?

Der Unterschied ist auf den ersten Blick sichtbar. Dabei ist die Quelle schon ein no go. Die UN ist vor Ort, befragt Zeugen, ermittelt und berichtet. Der Einzelkämpfer in Syrien macht das nicht. Der sitzt abends vor den Würfeln und entscheidet dann was er als Meldung an Schmierfinken wie Spiegel verkauft, sorry berichtet.

Die Zahlen im Spiegel belaufen sich im übrigen auf vier Jahre, Russland hat im Gegenteil was man glauben könnte kein Massaker veranstaltet. Die USA wird in den “Nachrichten” sehr peinlich herausgehalten und als Zeitraum werden 6 Monate gewählt. Klingt ja nicht so “dramatisch”. Der Spiegel manipuliert also die Nachrichten zugunsten der USA, der westlichen Nato Verbrecher und bringt das alte und neue Feindbild OST in die Gehirne der Schafe.

Der Spiegel lügt mit Zahlen, die 8.300 Opfer sind nicht zu überprüfen, aber nehmen wir an das stimmt. Im Vergleich zu den Opfern in Syrien mit 250.000 von 2011 - 2014 eine geringe Zahl, zynisch geschrieben.

Von Verhältnissen spricht der Spiegel natürlich nicht. Er hätte berichten können das die Opfer seit dem Eintritt Russland 2015 deutlich zurück gegangen sind und heute im Land weitgehend Frieden. Das wäre Journalismus!

Laut der Beobachtungsstelle wurden ferner rund 5500 Kämpfer der Rebellengruppen sowie mehr als 5200 Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) getötet. Zivilisten machten somit mehr als 40 Prozent der Todesopfer aus, hieß es weiter.

40% zivile Opfer im Gegensatz zum USA Krieg im Irak der 90% zivile Opfer brachte, man fragt sich also wer der Schlächter ist.

Jedes Opfer ist eines zu viel. In Syrien ist vier Jahre nach den Eingreifen Russland 2015 heute weitgehend Frieden, es wird um die Ölquellen in Idlib gekämpft wo sich die USA mithilfe al-Qaida festsetzen will. In Afghanistan ist nach 18 Jahren USA / NATO Krieg noch immer kein Frieden, selbiges nach 16 Jahren im Irak. Aber das wollen, oder dürfen unsere Medien nicht aussprechen, deswegen werden Feindbilder gepflegt und mehr als fragwürdige Quellen gegen Journalismus getauscht.