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Activision trägt Feindbildaufbau voran

Die Propaganda ist ein Mittel um dem Volk eine anständige Kopfwäsche zu erteilen. Dafür reicht es nicht aus Blödsinn in der Tagesschau und dem Spiegel täglich zu wiederholen. Hier hat Amerika ein Vorteil gegenüber den deutschen Faschisten. Die amerikanischen Falken bedienen sich Hollywood und eben Spielepublisher die sich willenlos jeder Ideologie bücken die von oben vorgelabbert wird.

Der Kalte Krieg verhalf den Held Rambo gegen den Kommunismus und die Sowjetunion zu kämpfen. So besiegte der Held in Afghanistan die Rote Armee im Alleingang, er ist ja nicht Gott der Erbarmung kennt, in Vietnam wird die ganze vietnamesische Armee vom Helden besiegt und die amerikanischen Kriegsverbrecher aus den Gefängnis befreit. Der Film machte den Schauspieler zum Star und andere fragten sich wie tief ist das Loch der Bildung das so ein Schwachsinn erfolgreich sein konnte.

Der Tag an den die USA in Chile einen freundlichen und angenehmen Diktator zur Macht verhalf und damit Mord, Folter und Unterdrückung unterstützte, wurde Jahre später durch deutsche Attentäter mit Hilfe saudischen Geldes als neue Zeitzone eingeführt. Die Architekten in New York hat es erfreut, mit einen Neubau des WTC in den Referenzen sind $ zu verdienen während die Unterhaltungsindustrie nach Auflösung Feindbild Kommunismus endlich wieder Feindbild hat und mit so schwachsinnigen Vorstellungen wie 24 Hours und Navy CIS das neue Feindbild Islam / Araber bedienen konnte. Natürlich hilft Activision mit Spielen das Feindbild schon in die Gehirne der Heranwachsenden zu hämmern.

Die Propaganda Industrie aus Zeitungen, Blogs und TV verhilft nicht nur der Regierung zu glänzen, nein die Ballerspiele mit Feindbild Checklist für unsere Kinder werden als das beste seit der Erfindung des Brotes gehuldigt. Das neue Call of Duty macht hier wohl eine Ausnahme, die Propaganda amerikanischer Feindbilder scheint übertrieben in Stein gemeißelt zu sein. Die fünfte Macht, also die Medien huldigen natürlich weiter die Feindbilder der regierenden während Kritik mittlerweile von den Spielern persönlich kommt.

Das Spiel ist einfach erklärt. Da gibt es die USA, die sind die guten, auf der anderen Seite haben wir Russland, die sind die bösen. Die USA kämpfen mit Weißhelmen an der Seite in Syrien um die Menschen dort zu befreien während der Russe natürlich die Regierung unterstützt.

Das russische Fernsehen hat schon Anfang Juni über das Spiel berichtet, welches russische Klischees nutzt um eine Anti Russische Haltung zu transportieren. Nach heftigen Protesten russischer Spieler wurde sogar eine Episode komplett aus den Spiel gestrichen. Dort musste sich ein CIA-Agent in eine russische Terrorzelle einschleusen und als Test seiner Treue musste er einige hässliche Dinge tun. Unter anderem wurden auf einem russischen Flugplatz von Terroristen wahllos Zivilisten erschossen. Vor allem ein Artikel kursiert in Deutschland derzeit, der die Probleme beim Namen nennt. Der Tester, der das neue Call of Duty getestet hat, ist gebürtiger Russe und er schreibt, nachdem er die technischen Aspekte des Spiels gelobt hat, folgendes:

Ich muss gestehen, dass ich mich als gebürtiger Russe zum ersten Mal von einem Spiel angegriffen fühle. (…) Konkret geht es mir um die dämonisierende Darstellung von Russland, die in meinen Augen fast schon den Charakter einer politischen Schmutzkampagne erreicht, die mit der Realität nur wenig gemein hat. (…) Dabei bedient sich die Story so gut wie aller plumpen Klischees und Vorurteile gegenüber Russen, die man sich nur vorstellen kann. So habe ich das bisher noch in keinem anderen Videospiel erlebt – nicht einmal in den ursprünglichen 3 Modern-Warfare-Teilen, wo Russland ebenfalls als Gegenspieler auftrat. (…) Dabei werden die Russen durchweg als mordende, plündernde, saufende und fast schon hirnlose Bestien dargestellt, die die Zivilbevölkerung in einem fiktiven Land im Nahen Osten grausam misshandeln – aus Spaß und wo immer es nur geht: Russen verschaffen den Terroristen im Prinzip Giftgas Frauen werden vergewaltigt Kinder werden erschossen das Land teils sinnlos bombardiert der russische General versucht, das Volk durch eine Geburtenkontrolle auszumerzen einige Bürger werden einfach öffentlich erhängt andere lässt man wie Sklaven schuften wiederum andere werden einfach aus Spaß erschossen

Das klingt als würde man einen Bericht im Spiegel, der Zeit, oder der Bild lesen. Es erinnert in der Tat sehr an die mediale Berichterstattung westlicher Mainstream Medien. Wer weiß vielleicht hat Call of Duty die Tagesschau zitiert.

Aber der Tester steht offensichtlich mit seiner Meinung nicht alleine da. Das Spiel geht so plump vor, dass sich sogar in der eigentlich unpolitischen Gamer-Szene Widerstand regt. Auf der US-Seite Metacritic, auf der Zuschauer Filme, Videospiele und so weiter bewerten, sind mehr als doppelt so viele Wertungen des Spiels negativ, wie positiv. Die Gesamtwertung liegt bei dem blamablen Wert von 3,1. Und auch die Kommentare sind sehr negativ und reden von Propaganda der übelsten Sorte.

Der deutsche Artikel über das Spiel geht noch weiter:

Alles was mit Russland zu tun hat, wird durchweg als negativ, böse und barbarisch dargestellt. Im Prinzip wird Russland fast schon zu einem größeren Feind aufgebauscht, als der eigentliche Widersacher “Der Wolf” und seine Terror-Organisation, die man im Visier hat. Wo immer es nur geht, wird auf die Russen eingeprügelt. Dabei artet das Russland-Bashing teils soweit aus, dass es selbst richtig schlechte 90er-Jahre Action-Filme oder alte James-Bond-Streifen blass aussehen lässt. (…) Selbst meine Frau musste mich lachend fragen “welcher hängengebliebene US-Falke das Drehbuch dafür geschrieben hat”, als sie mir eine Weile beim Spielen zuschaute. (…) Das größte Problem dabei: Das Spiel hat eine große Reichweite und wird von vielen Jugendlichen gespielt. Und genau dieser Eindruck könnte bei vielen hängen bleiben, was wirklich schade wäre.

Damit hat der Publisher die Vorgaben der amerikanischen Falken genüge getan. Er hämmert das Feindbild in die Köpfe der Jugend. Sollte man hier gratulieren? Ich hätte ja eher die Idee den Publisher ins sibirische Straflager zu schicken.

Wir wollen natürlich mal schauen was der Spiegel stellvertretend für die Mainstream Scheiße schreibt:

Call of Duty: Modern Warfare” ist ein Egoshooter mit einer Geschichte in der Jetztzeit. (…) diesmal geht es um die Gegenwart und ihre vielen Konflikte: USA gegen Russland, gegen Terroristen, gegen Milizen. Die USA im Syrienkonflikt – als gerechte Partei. Es zeigt Szenen des Terrors in Großstädten, zeigt, wie Menschen von Terrororganisationen erhängt, Frauen gequält und Kinder vertrieben werden. Ein Zugeständnis an das eigentliche Ziel der Entwickler: “Call of Duty: Modern Warfare” ist ein technisch gut gemachtes Spiel. Es wartet mit einer brachialen Grafik auf, unterstreicht diese mit einem wummernden, treibenden Soundtrack. Es lässt sich tadellos steuern und bietet eine große Auswahl an Waffen, inklusive der dazugehörigen, ohrenbetäubenden Soundeffekte. Besonders mit Kopfhörern auf den Ohren kreiert das Spiel eine durchaus bedrohliche und bedrückende Atmosphäre.

Als Fazit kommt der Schmierfink des Spiegel tatsächlich zur Erkenntnis:

Das Spiel mag sich selbst als Antikriegs-Spiel verstehen.

Es zeigt wo der Völkische Stürmer angekommen ist. Das Gamer von Politik mehr verstehen und Kritik äußern, die vom Spiegel in eine Kaufempfehlung mündet und nicht einmal genannt wird, lässt am Ende ein wenig hoffen.