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Das unerträgliche, Russland befreit Auschwitz

In den Gedanken an Auschwitz versucht der Westen einmal mehr die Geschichte umzuschreiben. Wie schon die EU Kommission unter der Faschistin von der Leyen wird versucht die rote Armee durch Alliierte zu ersetzen. Dabei wurde einzig und allein Auschwitz durch die Rote Armee befreit und auch diese Armee wie das russchiche Volk haben mit mehr als 20 Millionen toten für die Befreiung der Welt vom deutschen Abschaum bezahlt. Dieser Abschaum der heute wieder von sich reden macht, der nicht nur mordet und zündelt, nein der die Politik wie Medien und den Staat fest in der Hand hat.

Das russiche Außenministerium hat dazu Stellung bezogen was ich hier gerne wiedergebe.

Die ganze Welt hat den Internationalen Gedenktag an Holocaust-Opfer und den 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz begangen und sich vor den Opfern und Befreiern versenkt. Auf den ersten Blick könnte das ein sehr würdiger Anlass für unsere Vereinigung sein – ich rede über Länder, Völker und Politiker. In den letzten Tagen gab es viele Erklärungen und Kommentare gegeben, die absurd nach der Form und einfach wild nach dem Inhalt waren, und daraus lässt sich ein trauriger Schluss ziehen: Die Umdeutung der Geschichte, die skrupellose vorsätzliche Aufdrängung einer alternativen Version der Ursachen, des Verlaufs und der Folgen der größten Tragödie des 20. Jahrhunderts wird immer intensiver. Genauso, wie wir über die Pandemie und ihre Vorbeugung reden und nach Impfstoffen und Gegengiften suchen, müssten wir jetzt auch verstehen, dass wir es mit einem richtigen historischen Virus zu tun haben, der zu wirklich tödlichen Folgen führen könnte, die möglicherweise sogar global wären. Heutzutage stellen gewisse Kräfte die politische Konjunktur und manchmal sogar ihre eigenen Ambitionen und Interessen in den Vordergrund und legen Zeitbomben unter die Stützen, die das ganze System der internationalen Beziehungen (sprich die Weltordnung) prägten, dessen Ziel war, neue globale Erschütterungen zu verhindern, und zwar Weltkriege. Im Grunde gehen sie gegen die Urteile des Nürnbergers Tribunals vor, deren Zerstörung aber katastrophale Folgen haben könnte.

Und jetzt zu einigen Momenten der modernsten Geschichte. Erinnern Sie sich einmal daran, was unsere westlichen Partner erst vor 15 bis 30 Jahren sagten. Inzwischen vergessen sie das allmählich, aber wir vergessen das nicht. Ich führe gleich einige Zitate an.

Januar 2005. Damals wurde der Internationale Gedenktag an die Holocaust-Opfer zum ersten Mal begangen und war dem 60. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung gewidmet. Der damalige polnische Präsident Aleksander Kwaśniewski erklärte klar und deutlich:

“Das Lager Auschwitz wurde am 27. Januar 1945 von den sowjetischen Truppen befreit. Einige von den Befreiern sind heute hier – sie sind diejenigen, die die Häftlinge befreit und der Welt die Schrecken von Auschwitz gezeigt haben. Für mich ist es eine Ehre, ihnen heute polnische Staatsauszeichnungen zu verleihen. Mit großem Respekt für die Selbstaufopferung der Soldaten verehrt Polen alle Soldaten der Roten Armee, die am Krieg teilnahmen und für die Befreiung unserer Heimat von der nazistischen Besatzung gefallen sind.

Wir kennen den unglaublichen Beitrag des russischen und auch anderer Völker der Sowjetunion zum Sieg gegen den Nazismus. Wir wissen, dass ausgerechnet an der Ostfront die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs großenteils vorentschieden wurden, dass ausgerechnet die Rote Armee Berlin eroberte. 20 Millionen Menschen – Soldaten und friedliche Zivilisten, die von Hitler-Soldaten getötet wurden – das war der schreckliche Preis, den die Völker der Sowjetunion für diesen historischen Sieg bezahlen mussten. Wir verneigen uns vor ihren Opfern.”

Ich muss wiederholen: das sagte nicht der russische, sondern der polnische Präsident im Jahr 2005. Hat sich etwas verändert? Ja, es hat sich etwas verändert, aber nicht die Ereignisse vor 75 Jahren, sondern es ist etwas in den Köpfen der heutigen polnischen (und nicht nur polnischen) Politiker passiert.

15 Jahre später hören wir eine ganz andere Rhetorik. Der jetzige Präsident Andrzej Duda hat während seines Auftritts im Auschwitz-Museum nur ein einziges Mal und nur nebenbei Soldaten der Roten Armee erwähnt. Und wohl nur der Umstand, dass dort noch einige am Leben bleibende einstige Auschwitz-Häftlinge da waren, die die damaligen schrecklichen Ereignisse und den langersehnten Moment der Befreiung noch kennen, hat ihn davon abgehalten, sich von der Realität total loszulösen. Aber was passiert, wenn sie uns irgendwann endgültig verlassen haben? In dieser niederschmetternden Atmosphäre, die in dieser einstigen Hochburg der menschenfeindlichen Ideologie herrschte, wagte der polnische Präsident es nicht, den Menschen, die in diesen Mauern den Tod und das Übel in menschlicher Gestalt gesehen hatten, in die Augen zu schauen und zu lügen. Aber, wie gesagt: Was wird in fünf oder zehn Jahren? Was werden wir von polnischen Politikern dann hören? Dann wird es leider die Menschen, die die Auschwitz-Schrecken überlebten, nicht mehr geben. Werden wir dann aufhören, ihren Erinnerungen, Archivdokumenten und der Filmchronik zu glauben?

Es gibt aber auch solche Menschen, die sich von solchen moralischen Hürden nicht beeindrucken lassen. Der US-Vizepräsident Mike Pence sprach bei seinem Auftritt auf dem Holocaust-Gedenkforum in Jerusalem von den “Alliierten”, deren Truppen Auschwitz befreit hätten. Die Tatsache, die sich nicht anfechten lässt, dass dieses KZ von der Roten Armee befreit wurde, hat er aus irgendwelchen Gründen nicht erwähnt. Ich habe das Gefühl, dass er das absichtlich getan hat, obwohl sich im selben Raum der letzte am Leben bleibende unmittelbare Teilnehmer der damaligen Ereignisse, Iwan Martynuschkin, befand, der am 27. Januar 1945 diesen schrecklichen Boden betreten hatte.

Aber noch viel weiter ist der frühere Ministerpräsident Polens, Jaroslaw Kaczynski, gegangen, der sogar von Russland eine Entschädigung für die damaligen “Leiden Polens” verlangen will. Es sind schon fast keine Rotarmisten mehr am Leben geblieben, die neben den 600 000 gefallenen sowjetischen Soldaten für Polens Befreiung kämpften. Sie hätten wohl viel besser als sonst jemand auf diese Frechheit antworten können. Wir können jetzt aber ihr Gedenken verteidigen. Es ist schade, dass auch fast alle Augenzeugen der Jaltaer Konferenz uns schon verlassen haben, deren 75. Jahrestag wir am 4. Februar begehen werden, wo ausgerechnet die russischen Unterhändler um Josef Stalin auf der Wiederherstellung der polnischen Staatlichkeit bestanden haben, woran die westlichen Partner übrigens gar nicht interessiert waren.

Was die Abfindung angeht, die Jaroslaw Kaczynski verlangen will, so war das natürlich ein Fehler von ihm, das zu sagen. Ich verspreche im Gegenzug, dass ich ihn für alles im Informationsbereich “entschädigen” werde.

Es ist kaum anzunehmen, dass die jetzigen westlichen Politiker auf einmal ihr Gedächtnis verloren haben. Diejenigen, die heutzutage die Geschichte vorsätzlich entstellen, wissen alles sehr gut: Sie haben immerhin den Zugang zu Archivdokumenten. Aber ihre Aufgaben sind völlig anders. Die so genannten “Fehler”, die gleichzeitig die US-Botschaft in Dänemark und das angesehene deutsche “Spiegel”-Magazin auf ihren Seiten in sozialen Netzwerken begangen haben, indem sie von der Auschwitz-Befreiung durch die US-Truppen schrieben, sind Glieder ein und derselben Kette. Denn sie wussten, dass alle ihren ursprünglichen Bericht lesen und “teilen” würden. Und dass sie dann ihren “Fehler” korrigieren und sich dafür “entschuldigen”, werden die Nutzer kaum noch bemerken. Das werden sie wohl tun. Aber das Publikum hat schon ihre Desinformation gelesen.

Das ist eine richtige “schleichende” Gefahr – eine richtige Informationsaggression gegen die Geschichte. Was wollen diese Kräfte tun, und wie sind ihre richtigen Ziele? Sie wollen wohl, dass neue Generationen eine ganz andere Geschichte kennen bzw. an eine ganz andere Geschichte glauben. Da wird es keinen Platz mehr für die heldenhaften Siege der Roten Armee geben, für die Zerschlagung der zahlenmäßig viel stärkeren faschistischen Armee, für die Opfer des sowjetischen Volkes an der Front und im Hinterland. Auch das Münchner Komplott, die “Waldbrüder”, der furchtbare Antisemitismus in Polen und anderen inzwischen souveränen Staaten, die jetzt frei und stolz auf ihre Freiheit sind und jetzt die Geschichte umschreiben – das alles wird in dieser neuen Geschichte wohl nicht mehr erwähnt. Es wird nur noch die politische Konjunktur geben, die eigene Interessen bedient.

Um es ganz deutlich zu machen, möchte ich die Dynamik beschreiben, wie das abläuft. Ich habe die Erklärung des polnischen Präsidenten von 2005 erwähnt. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, ob die Worte des Präsidenten Polens von 2005 von seinen Nachfolgern dementiert wurden oder nicht. Vielleicht wurde er dafür verdammt – oder gezwungen, seine Worte zurückzunehmen? Das ist noch nicht passiert, nicht wahr?

Und noch ein Einblick in unsere modernste Geschichte: In einem Bericht der Nachrichtenagentur Associated Press (und die erwähnten Personen vertrauen wohl dieser Quelle) über den Israel-Besuch des polnischen Präsidenten Lech Walesa im Jahr 1991 steht geschrieben: “Walesa wurde als Kämpfer gegen den Kommunismus und Führer des neuen Polens begrüßt. Aber überall, auch im Parlament, wo ihm Parlamentarier – ältere Juden, die Holocaust überlebt hatten, traf der polnische Staatschef auf die Vergangenheit.” Das war ja eine kreative, aber auch zutreffende Beschreibung. Warum hat man denn das vergessen? Warum wird selbst die Geschichte umgeschrieben, die wir kennen und an die wir uns gut erinnern können?

Es ist im Grunde sehr wenig Zeit (aus historischer Sicht) vergangen, und wir beobachten in Polen ein ganz anderes Bild: Dort wurde ein Gesetz verabschiedet, dem zufolge es verboten ist, von der Schuld des polnischen Volkes bzw. Staates, wie auch von seiner Beteiligung an den Verbrechen des Dritten Reiches zu sprechen. Da habe ich aber wieder eine Frage: Ebenfalls 1991 sprach der damalige israelische Ministerpräsident Jitzchak Rabin von Menschen, die “den Antisemitismus mit der Muttermilch eingesaugt haben”. Und 2001 sagte Avigdor Nelavizki, der Pogrome in Jedwabne überlebt hatte, in einem Interview dem bereits erwähnten “Spiegel”-Magazin: “Es ist schlecht, dass viele Polen die antisemitische Vergangenheit ihres Landes nicht anerkennen. Sie sollten begreifen: die Pogrome haben Polen begangen.” Das bedeutet, dass man dafür, was 2001 in respektierten westlichen Medien geschrieben wurde, jetzt mit einer Strafe belegt oder sogar verurteilt werden könnte, nicht wahr? Wie ist denn so etwas möglich?! Denn das ist den Ereignissen gewidmet, deren 75. Jahrestag wir jetzt begehen. Warum versteht man nicht, dass sich die damaligen Ereignisse nicht verändern, und dass sich nur ihre Bewertung angesichts der politischen Konjunktur verändert? Das ist ja an sich kriminell.

Ähnliche Schritte, wie in Polen, wurden auch in Litauen unternommen. Ich habe diesbezüglich eine Frage: Wohin gehen wir denn? Wohin geht die Menschheit, insbesondere Europa? Hat es etwa vergessen, was es vor 75 Jahren erleben musste? In welchem Koordinatensystem werden denn neue Generationen der Polen und Litauern leben? In welcher Dimension wird Europa insgesamt leben? Denn irgendwann später werden solche Twitter-Beiträge als Wahrheit wahrgenommen!

Wie schnell wird das Übel, das im Mai 1945 in Berlin vernichtet und vom Nürnberger Tribunal auf den ersten Blick für immer und ewig begraben wurde, wieder den Weg zum Leben finden? Wird die Menschheit, die heutzutage ihre eigene Geschichte vergisst, imstande sein, diesem Übel zu widerstehen? Die Antwort ist: nein. Es wird kein Gegengift geben.

Ich muss Ihnen sagen, dass selbst vor diesem Hintergrund die jüngsten Erklärungen des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenski absolut unerhört sind, der de facto die Rolle der Sowjetunion und des Dritten Reiches bei der “Entfesselung des Zweiten Weltkriegs” einander gleichgesetzt hat. Und das sagte keine Person, die sich von Anfang als Neonazi bezeichnet. Das sagte der Präsident eines Staates, der angeblich neue demokratische Höhen anstrebt. Und dann fragen sich die ukrainischen Behörden noch, warum ihre eigenen Mitbürger mit ihnen in einem Land nicht leben wollen! In der Ukraine wurde in den letzten Jahren, nach dem Staatsstreich auf dem “Maidan”, der Aufschwung des Neonazismus zu einem offenbaren Problem, und zwar für die ganze Weltgemeinschaft. Wie lassen sich solche Erklärungen bewerten? Fackelzüge, Glorifizierung von Massenmördern, deren Hände mit dem Blut von Tausenden Menschen verschmutzt waren – das ist jetzt Alltag dort. Aber solche Aussagen überschreiten alle möglichen Grenzen. Das ist nichts als Verrat an der Geschichte des eigenen Volkes. In Schützengräben auf dem Schlachtfeld, wo Soldaten und Offiziere mit einer einzigen Handgranate gegen faschistische Panzer aufstanden – das war die einheitliche Rote Armee, die das tat, was andere nicht tun konnten oder auch wollten. Sie hat die Menschheit von der “braunen Pest” befreit. Punkt. Es ist kriminell und unmoralisch, von der gleichen Verantwortung des Mörders und des Opfers zu reden.

Einen besonderen Gruß möchte ich an Leonid Krawtschuk richten, der sogar folgendes gesagt hat: “Hitler und Stalin trafen sich in Lwow. Das ist doch ein Dokument, und das ist kein Geheimnis. Sie wollten sich verabreden.” Da habe ich eine Frage an Herrn Krawtschuk: “Wie werden Sie denn dort behandelt? Was haben Sie eingenommen, so dass Sie jetzt so etwas reden? Verstehen Sie, dass man Sie so oder so als Angehörigen des Establishments eines souveränen Staates betrachtet, der seinen eigenen Platz in der UNO hat? Und übrigens haben Ihre Soldaten ihr Blut vergossen, damit Ihr Land diesen Platz einnehmen konnte. Seid Ihr alle inzwischen verrückt geworden? Gibt es in der Ukraine noch jemanden, der diese Menschen mit Lehrbüchern versorgen könnte, wo es Informationen über den Großen Vaterländischen Krieg bzw. den Zweiten Weltkrieg gibt? Das ist doch unerhört! Später sagte dieser Mann aber, er wüsste “nichts über irgendwelche Dokumente”, die seine frühere Erklärung bestätigen würden. Aber wie kann denn so etwas möglich sein? Und diese Personen beeinflussen, wie gesagt, die öffentliche Meinung.

Ich muss abermals sagen: Wir werden jede Erklärung, die die Geschichte des Zweiten Weltkriegs bzw. des Großen Vaterländischen Kriegs fälschen wird (egal wie oft sie gemacht werden sollte), kommentieren und mit Fakten und Zitaten belegen.