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Die dummen deutschen

In den deutschen Medien liest man viel Anschuldigung über Russland, 99,9% davon ist gelogen, aber die Himbeere gewinnt einmal mehr die Tagesschau. Der “Hack” auf den Bundestag kam von Russland und wurde durch die USA gelöst.

Russland verfolgt natürlich die deutschen Medien und das russische Außenministerium hat entsprechend reagiert. Übrigens wurden die “Beweise” weder Leser noch Russland vorgelegt. Aber es passt ins westliche, deutsche Bild des nationalen Faschisten und bildungsfernen Arschloches!

Maria Sacharowa

Deutschlands Vorwürfe wegen angeblicher russischer Beteiligung bei einem Hacker Angriff auf den deutschen Bundestag 2015

Wir weisen die unbegründeten Vorwürfe Deutschlands, die russische Regierung sei an dem Hackerangriff auf den Deutschen Bundestag 2015 beteiligt, entschieden zurück.

Berlin verbreitet in den letzten Jahren durch nichts bestätigte Spekulationen über irgendeine “russische Spur” beim Hack der Computersysteme des deutschen Parlaments – alles ist wie immer: “Hacker”, “Russische Spur”, “Hand des Kremls”. Die Story wurde in Deutschland immer wieder im Rahmen einer aggressiven, anti-russischen Medienkampagne auf der Grundlage von Andeutungen oder unter Verweis auf einige “informierte” anonyme Quellen im deutschen Staatsapparat verbreitet. Das Highly-Likely-System funktioniert. Der politisierte Ansatz, in der Wahrnehmung der deutschen Öffentlichkeit ein Feindbild zu festigen, ist offensichtlich. (Anm. d. Übers.: “Highly-Likely” ist in Russland ein geflügeltes Wort geworden. Alle Vorwürfe der letzten Jahre gegen Russland lauteten: “Mit hoher Wahrscheinlichkeit” war es Russland. Auf Englisch ist das “Highly-Likely”. Ob Skripal, russische Wahleinmischungen oder Hackerangriffe, immer hieß es auf Englisch “Highly-Likely”)

Kommen wir zu den Fakten, nicht zur “hohen Wahrscheinlichkeit”. Seit 2015 hat die deutsche Seite nicht nur keine Beweise für die Schuld Russlands vorgelegt, sondern sie konnte auch nie klar erklären, worin die Vorwürfe gegen unser Land eigentlich bestehen. Die wiederholten öffentlichen Erklärungen, dass niemand außer Moskau diesen Cyberangriff begehen konnte, weil seine Umsetzung ohne den Einsatz einer besonderen staatlichen Ressource unmöglich war, sind absurd. Es ist eine pseudo-rechtliche Position, es ist Unsinn. Nun spricht die deutsche Regierung von “zuverlässigen Beweisen”, die Berlin laut deutschen Medien – jetzt kommt ein wichtiger Punkt – aus den USA bekommen habe. Die USA sind bekanntermaßen Lieferanten von “zuverlässigen” Fakten und Beweisen. Wenn die deutsche Seite tatsächlich irgendwelche Beweise aus Washington dafür hat, dass Russland schuld ist, ist die russische Seite gerne bereit, sie zu prüfen. Es gibt spezielle Mechanismen für den Austausch solcher Daten. Dass uns diese “Beweise” nicht vorgelegt werden, wird Moskau eindeutig als ungerechtfertigten Vorwurf gegen Russland interpretieren. Was könnte einfacher sein, als uns diese “zuverlässigen Beweise” zu zeigen?

Bis heute hat Berlin auf die wiederholten Vorschläge der russischen Seite, die deutschen Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Hackerangriff auf den Bundestag im Rahmen bilateraler Verhandlungen zu besprechen, nicht reagiert. Von deutscher Seite gingen weder über diplomatische Kanäle, noch über das Russische Nationale Koordinationszentrum für Computervorfälle (NCCC) offizielle Anfragen ein. Übrigens haben wir den deutschen Partnern Informationen über die Existenz und die Aufgaben des NCCC geschickt.

Darüber hinaus ist auch die Position Berlins zur russisch-deutschen Zusammenarbeit bei der Cybersicherheit äußerst verblüffend. In den Jahren 2019 und 2020 wurden aus Deutschland so viele Cyberangriffe auf die russische Infrastruktur durchgeführt, wie nie zuvor.

In diesem Zusammenhang hat das Russische Nationale Koordinationszentrum für Computervorfälle 75 Anfragen an die deutschen Stellen gerichtet, aber nur in sieben Fällen hat die russische Seite Antworten erhalten.

In den Jahren 2014 und 2018 hat Berlin einseitig auf hoher Ebene geplante russisch-deutsche Konsultationen zur Cybersicherheit abgesagt und hat unter verschiedenen Vorwänden konsequent und gezielt die Wiederaufnahme dieses nützlichen Formats der Zusammenarbeit verhindert, in dem alle Fragen geklärt, Informationen übermittelt und Verhandlungen geführt werden könnten.

Unter Berücksichtigung des eben Gesagten fordern wir die deutsche Regierung auf, von einer weiteren Eskalation der Situation und von der konfrontativen Rhetorik Abstand zu nehmen. Wir schlagen vor, von Drohungen, die in die Sackgasse führen, Abstand zu nehmen und stattdessen den russisch-deutschen Dialog über Cybersicherheit in eine praktische Zusammenarbeit umzuwandeln.