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Die Zensur beim ZDF

Der Lanz hatte Linnemann zu Besuch der scheinbar einmal im Leben als Politiker die Wahrheit sagte und das löschte die Sendung aus der Mediathek um diese später wieder um die entsprechende Wahrheit geschnitten online zu stellen.

In der Markus-Lanz-Sendung vom 2. Dezember wurde Carsten Linnemann, zu den aktuellen Schmiermitteln, Entschuldigung natürlich die Corona-Hilfen befragt und regte sich anschließend darüber auf das die Hilfen Konzerne begünstigen während der Mittelstand leer ausgeht und wenn er Hilfen erhält schon vorsorglich wegen Betruges angezeigt wird.

Man darf sich darüber aber nicht wunder, CDU, CSU, SPD, Die Grünen, FDP das sind Freunde der wirtschaftlichen Oligarchen. Das darf auch niemand verwundern, so unfähige Menschen würden in der realen Welt schließlich keine Arbeit finden und erhalten sich die Rentenzahlungen durch Korruption.

Die neu geschnittene Sendung finden Sie hier, bei 55:20 ist der Schnitt auch sichtbar und vergleichen Sie das ganze einmal mit den entscheidenden Minuten die entfernt wurden.

Hier auch noch einmal niedergeschrieben:

Linnemann: So, und deshalb war ich dann überrascht… Lanz: Moment. Aber nochmal: Dieses hochsensible Thema, wir reden jetzt über Multi-Milliardenkonzerne… Linnemann: Die Ausgestaltung dieser Programme, Herr Lanz, die diskutieren wir nicht im Deutschen Bundestag. Ob Abschreibungen drin sind, oder wie die Details sind, sondern das macht die Exekutive. Das ist auch grundsätzlich erstmal richtig. Wir entscheiden über den Geldrahmen, wo ist Schluss und wie kann es sein, äh, dass… Lanz: Aber Sie wissen schon, dass… ganz bestimmte Trigger-Wörter finden da jetzt statt, also Starbucks ist zum Beispiel ein Unternehmen, das zum Beispiel dadurch auffällig geworden ist, dass – in den letzten Jahren immer wieder – dass sie in Deutschland so gut wie keine Steuern zahlen. Linnemann: Das ist das Problem, ich sag mal, jede Kneipe, jedes Restaurant, die haben das Problem… Lanz: Und Starbucks betrifft das auch? Die kriegen auch 75 Prozent des Novemberumsatzes erstattet? Linnemann: Starbucks ist natürlich ein ganz interessanter Fall. Ja, erstens. Zweitens… Lanz: Das heißt die zahlen in Deutschland so gut wie… Oh, ich muss jetzt aufpassen, wenig Steuern…? Cerstin Gammelin (Journalistin und Talkgast in der Sendung): Die haben Steuersparmodelle. Lanz: Steuersparmodelle, das ist das schöne Wort dafür. Linnemann: In Deutschland muss man 15 Prozent Gewinnsteuern, sogenannte Körperschaftssteuern, zahlen. Insgesamt Unternehmenssteuern ungefähr 30 Prozent. Lanz: Und deutsche Steuerzahler stehen jetzt für 75 Prozent des Novemberumsatzes gerade? Linnemann: Ja, plus sie dürfen weiterhin das Außer-Haus-Geschäft machen. Um es mal klar zu sagen: Ich habe doch nichts gegen die Kneipen, die kleinen Restaurants. Die haben ja wochen- und monatelang keine Umsätze gemacht. Aber das solche Konzerne, ja, ich will nicht sagen, das Geschäft ihres Lebens machen, dann krieg ich morgen, ich krieg morgen, Herr Lanz, da sind Sie schuld dran, ich krieg morgen wahrscheinlich wieder so viele Mails, dass das alles nicht so ist… Lanz: Moment: Sie sind schuld, wenn Sie solche Gesetz machen. Linnemann: Ja, ist ja auch Okay, ich hab´s gerade erklärt… Lanz: Und ich frag nur nach. Ich kann ehrlich gesagt kaum glauben, was ich da höre.